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Schild dreigeteilt: auf gelblichem Grund die Wörter, in Großbuchstaben: 1. Drittel: SOLI, 2. Drittel: DEO, 3. Drittel: GLORIA. [Lateinische Fassung aus der Bibel, AT, 5. Mose 32, 3: »Gebt unserm Gott allein die Ehre«; Wahlspruch der Calvinisten, vgl. auch das Kirchenlied »Allein Gott in der Höh sei Ehr«, von Nikolaus Decius, 1525, nach dem »Gloria in excelsis Deo« aus dem 4. Jh. und Kanon „Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr«, von Herb. Beuerle, 1952; Ev. Ges.-buch, Nr. 179, 180]. In Flensburg seit 1869.

Peter Brodersen
(*23.10.1913 in Heide, †1.2.1942), gefallen im 2. Weltkrieg, im Osten, Malaj, Kamenka, als Schütze im Infanterie-Regiment; seit 1922 in Flensburg; Abitur am Alten Gymnasium 1932; Studium in Kiel; er wurde Pastor. Im Gedenkbuch II. WK St. Marien: »Ich bin Dein Pilgrim und Dein Bürger wie alle meine Väter«; Ps. 39,13. Sein Vater Dr. phil. Hans Brodersen (*3.4.1882, †9.4.1951) wirkte als Studienrat, seit 1922 in Flensburg, 1945/47 als kommissarischer Direktor der Goetheschule.

Kommunalpolitisch engagierte er sich als Ratsherr in den ersten Nachkriegsjahren, 1945/46. Durch seinen Vater, Bäckermeister und Stadtverordneter (1878/83) Asmus Theodor B. (*1846, †1883), war die Familie seit 1869 in Flensburg ansässig. Durch seine Heirat kam B. in die bekannte Flensburger Reepschläger-Familie Landt – seine Frau war die Schwester der langjährigen Studienrätin. Anna Landt (*1879, †1973). Von den Söhnen wurde Hans Brodersen (*1912, †1978) ebenfalls Studienrat, Jahrzehnte tätig am Alten Gymnasium. Er war in der Kirche äußerst engagiert: 1959 bis 1966 Vorsitzender der Kirchenkreissynode Flensburg, viele Jahre Mitglied der Kirchenleitung in Kiel.