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Augenblick mal! Sieben Wochen ohne »Sofort«

Unter diesem Motto startet »Sieben Wochen Ohne« die Fastenzeit 2017. Arnd Brummer, Geschäftsführer der Aktion, und Henning Kiene, Kuratoriumsmitglied von »Sieben Wochen Ohne«, erklären, warum Entschleunigung so wichtig ist und was sie selbst augenblicklich mit dem Beginn der Fastenzeit sein lassen werden. Weiteres: www.siebenwochenohne.de

Die Offene Kirche St. Nikolai bietet gute Möglichkeiten, in der geschäftigen Hast des Alltags der Innenstadt zur Ruhe zu kommen - nicht nur in der vor-österlichen Fastenzeit. Viele Menschen nutzen unsere täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnete Kirche, um einfach mal kurz zu verschnaufen, vielleicht sogar, um hier gesprächsbereite Mitmenschen zu treffen, eine Kerze anzuzünden oder, wenn jemand Orgel spielt, deren Klängen zu lauschen.

Zudem lädt an Werktagen die »Abendkirche« ein, zur Ruhe zu kommen. Sie wird - ab 18 Uhr für etwa je 30 Minuten - von Mitgliedern der Gemeinde gestaltet:
Dienstags »Bibel lesen«: Hier trifft sich ein offener Kreis von Menschen, um sich gegenseitig (und dem Kirchenraum) aus der neuen Lutherbibel vorzulesen. Von Anfang an, ohne Lücken, derzeit aus der »Hebräischen Bibel«. Interessierte, Mitlesende wie Zuhörende, sind herzlich willkommen.

Mittwochs »Meditation im Alltag«: Unabhängig von Religionszugehörigkeit und Glauben, offen und anonym sitzen hier Menschen in der Stille beieinander und öffnen sich - nach kurzer Einführung - für »die eine Wirklichkeit hinter allen Dingen«, die in Philosophien und Religionen mit ganz unterschiedlichen Bildern umkleidet wird. Juden, Christen und Muslime berufen sich dabei auf Offenbarungen des einen, anrufbaren Gottes. Das kommt in einer kurzen Lesung zum Ausdruck. Die tägliche Meditation - im eigenen Alltag - trägt entscheidend bei zu einem »Leben ohne Sofort«.

Donnerstags »Gregorianische Vesper«: Gemeinsames Abendgebet mit Gesängen nach der Ordnung, wie im Gesangbuch unter Nr. 785.

An jedem vierten Freitag im Monat findet die »Taizé-Andacht« in St. Nikolai statt. Sie gibt es reihum auch in St. Johannis (1. Freitag), St. Petri (2. Freitag) und St. Gertrud (3. Freitag). Die Andacht ist eine Form der gemeinsamen Besinnung und Anbetung, wie sie in der internationalen ökumenischen »Gemeinschaft von Taizé« gepflegt wird: »Es tut der Seele gut. Das kann man spüren. Eingehen in einen Raum der Stille. Eine Kerze entzünden: für Gott, einen Menschen, für einen Wunsch. Platz nehmen. Zur Ruhe finden. Meditative, eingängige Lieder. Lesung aus der Bibel. Stille. Gebet. Segen. Mehr nicht. Das reicht.«