Start A-Z Aktuell Kontakt Gemeinde Die Kirche Orgel Konfirmanden Gottesdienste Kirchenmusik Links


400 Jahre Sankt-Nikolai-Orgel

1554: Erste Erwähnung einer Orgel in St. Nikolai (10 Mk gestiftet »tho dem niien orgellwarke«)
1604-1609: Orgelbau durch Nicolaus Maaß, Kopenhagen (38 Stimmen, verteilt auf Hauptwerk,
1604-1609: Rückpositiv, Brustwerk und Pedal); Prospekt von Heinrich Ringerink, Flensburg


1650:
Erwähnung von Arbeiten an der Orgel durch Tobias Brunner
1687: Einbau von Zimbelsternen mit acht Glocken
1693/94: größere Instandsetzung
1707-1709: Umbau durch Arp Schnitger, Hamburg (Erweiterung auf 42 Stimmen, davon 24 neu,
1707-1709: verteilt auf Hauptwerk, Rückpositiv, Brustwerk und Pedal)


1747:
Johann Busch wird mit der Pflege der Orgel beauftragt
1771: Pflege der Orgel durch den Orgelbauer Maßen, dann einige Jahre durch Nikolai-Organist Richter
1775: Instrumentenbauer Wangel übernimmt Wartung der Orgel
1825:
Marcussen und Reuter (Apenrade) reparieren die Orgel (Windanlage, -laden, Traktur, schadhaftes Pfeifenwerk, Registerzüge)
1831: Marcussen und Reuter übernehmen die Pflege, erste Annäherung an das romantische Klangideal
1846: Bau einer neugotischen Empore unter der Orgel
1847: Erwähnung einer größeren Reparatur
1877: Turmbrand, Beschädigung der Orgel
1878/79: Umbau durch Marcussen & Sohn, Apenrade (mechanische Schleifladen, 38 Register)
1892: neue Farbfassung am Orgelgehäuse
1917: kriegsbedingte Abgabe der Prospektpfeifen
1922: Neubau durch W. Sauer, Frankfurt/Oder
1937/38: Umbau durch W. Sauer
1942: Abbau und Auslagerung des Orgelprospektes
1958: Umbau durch E. Kemper & Sohn, Lübeck
1997:
Beginn der Neukonzeption durch Gerald Woehl: Restaurierung der Gehäuse und Rekonstruktion der
1997: originalen Farbfassung, im historischen Gehäuse entstehen ein barockes und ein symphonisches Orgelwerk

20. September 2009:
Wiedereinweihung der Orgel zum 400-jährigen Jubiläum