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Dr. Marcus Friedrich

Pastor an Sankt Nikolai

Seit 1. September 2017 ist Dr. Marcus Fridrich »der Neue« in der Flensburger Innenstadtkirche St. Nikolai am Südermarkt. Am 17. September 2017 wurde er in einem Gottesdienst in der St. Nikolai-Kirche in sein Amt eingeführt. Nach Pfarrstellen auf Amrum und in Leck war Friedrich zuletzt sieben Jahre Pfarrer der Evangelisch Lutherischen Kirche in Italien in Bozen, bevor er mit seiner Frau Daniela und den Kindern David (17) und Michel (12) nach Flensburg übergesiedelt ist. Für den Pastor, der seine Doktorarbeit zur Frage nach dem Beitrag von Schauspieltheorien und -techniken für die Gottesdienste geschrieben hat, hat die Gottesdienstgestaltung, das Zusammenwirken von Musik, Text und Bewegung, eine hohe Bedeutung. »Der Gottesdienst darf unbedingt auch unterhaltenden Charakter haben. Bewegung und Beteiligung finde ich sehr wichtig.«

An St. Nikolai würden viele Menschen initiativ ihre Ideen verwirklichen – von situationsbezogenen Friedensgebeten über die Gestaltung der offenen Kirche bis hin zum Deutschkurs für Flüchtlinge, beschreibt Friedrich und bezeichnet dies als zutiefst reformatorisch. »Selbst zu gestalten, ist ein prägendes Element unserer evangelischen Kirche«, sagt er, und lobt gleichzeitig das in Deutschland wichtige und auch oft belächelte Vereinswesen, in dem Menschen initiativ ihren Interessen nachgehen. Er selbst ist bereits dem Verein klassische Yachten beigetreten, denn neben Clownerei, Musizieren und Wandern steht Segeln »auf Holz« ganz oben auf der Wunschliste seiner Freizeitaktivitäten.

Als Pastor sieht Friedrich die St. Nikolai-Kirche als offenes Haus für die Stadt. Den Geist aber prägen die »lebendige Steine« der Kirchengemeinde, mit denen es zu gestalten gilt. Aus der Zeit in Bozen bringt er dafür nicht nur eine Außenperspektive als Europäer mit, sondern auch ein weites Herz für die Ökumene und viel Wissen um kunst- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge. Dass ihm sein in Bozen erlerntes Italienisch hier nicht so viel nützen wird, findet er nicht schlimm. Weil er auch hier an den unterschiedlichen Sprachkulturen interessiert ist, hat er sich bereits für einen Dänisch-Kurs an der VHS angemeldet.

Telefon: 0461 - 8 400 40 11  |   Fax: 0461 - 8 400 40 11   |  
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