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Sonntag, 5. November, 17 Uhr

Schleswig-Holsteinische Festmusiken zum
Reformationsjubiläum

Festliche Musik aus der Zeit der Gottorfer Hofmusik - Teil II

Georg Österreich (1664-1735): »Unser keiner lebet ihm selber«
»Wir haben nicht einen Hohepriester« - »Ich bin die Auferstehung
und das Leben
« - »Denn er hat seinen Engeln befohlen«

Johann Friedrich Meister
(+1697):
»Ach Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn«

Johann Philipp Förtsch
(1652-1732):
»Herr wie lange«

Johann Theile (1646-1727):
»Jauchzet Gott, alle Lande«

Sankt Nikolai Chor & Hamburger Ratsmusik

Marie Luise Werneburg & Karin Gyllenhammar [Sopran]
Beat Duddeck [Altus] - Immo Schröder [Tenor]
Jakob Winter [Bass]

Leitung:
KMD Michael Mages

Eintritt: 35,- / 30,- / 25,- / 20,- / 15,-

Zum Programm:
Große Musik gegen Tod und Traurigkeit

Nachdem im Frühsommer der von Presse und Publikum begeistert auf-
genommene erste Teil der atemberaubenden Schleswig-Holsteinischen
Festmusiken, die auf und um Schloss Gottorf entstanden sind, zu hören
war, wird der Konzertzyklus zum Reformationsjubiläum am 5. Novem-



ber mit dem 2. Teil abgeschlossen.

Alle Werke, die am 5. November erklingen, beschäftigen sich mit zentralen Themen der lutherischen Reformation: Tod und Ewigkeit, Sterben und Auferstehung, Trauer, Trost und Freude. Diese großartige, auf der Höhe ihrer Zeit stehende und europäischen Maßstäben genügende Musik war 300 Jahre lang nicht zu hören. Es ist mehr als lohnend, diese Musik live in der Flensburger Nikolaikirche zu hören – ein Ereignis, das sich Musikfreunde nicht entgehen lassen sollten!

Eine tiefe Glaubensüberzeugung steht hinter dieser Musik: dass für das von Gott geschenkte Leben, für die Erlösung von Tod und Sünde und für die Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben, Gott ewiger Dank gebührt. Diesen Dank kann man am besten und prächtigsten durch Musik und Gesang zum Ausdruck bringen. Und hier darf und soll sich jeder Christ nach eigenem Vermögen einbringen, so gut er nur kann. Die festlichste, innigste, freudigste, farbenreichste Musik ist gerade gut genug, um gegen den Tod anzusingen und den Trost, den Gott gibt und die ewigwährende Freude, bei Gott zu sein, auszudrücken.

Einführungsvortrag zum Konzert am 3. November, 19.30 Uhr, im Alten Pastorat, Südermarkt - Eintritt: 5,- Euro

Prof. Konrad Küster aus Freiburg, der die Werke der Öffentlichkeit wieder zugänglich und musizierbar gemacht hat, hält auch für dieses zweite Projekt einen Einführungsvortrag, in dem er auf die besondere Entstehungsgeschichte und die Theologie der Zeit anhand von Bildern und Musikbeispielen eingehen wird.